Folge Deiner Begeisterung

Dieser Tage bin ich noch näher am Wasser gebaut als sonst. Immer wieder werden meine Augen feucht, ich weine aus Rührung, aus Freude, aus Traurigkeit, aber allermeistens aus Dankbarkeit. Und naja – wechselbedingte Hormonschwankungen mischen wohl auch kräftig mit. Ich blicke auf ein Jahr zurück, das kaum in Worte zu fassen ist. So viel ist passiert, so viel ist in Wandlung.

Und ich bin mehr als je zuvor auf dem Weg. Auf meinem Weg. „Folge Deiner Begeisterung“, dieser Satz hat mich übers Jahr begleitet. Und rückblickend auch mein ganzes Berufsleben, das ich für einen „Inspirationen“-Artikel unlängst zusammenfassen durfte. Sogar Pamela Anderson spielt darin eine Rolle. Das Leben ist manchmal richtig verrückt.

Seelenweg statt Sicherheit

Ich habe dieses Jahr einen sicheren Job aufgegeben, der mir ohnehin keinen Spaß mehr gemacht hat, um mich ein paar Monate ausschließlich um meine Steine zu kümmern. Was dann alles entstanden ist, hätte ich mir nie zu träumen gewagt. Auch wenn mich immer wieder Zweifel plagten, und ich oft so gestresst und unruhig war, dass ich schlecht geschlafen habe. Einmal hatte ich sogar einen leichten Nervenzusammenbruch. Aber jetzt weiß ich, dass alles genau richtig war. Mein Webshop ist leergekauft, die Workshops florieren und das nächste Jahr bringt Spannendes vom Steine-Kunstprojekt bis zur eigenen Jane Goodall Edition, auch ein neuer Schreib-Job wartet. Mit einem Dream-Team und in hellen, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten, die ich genauso visualisiert hatte. Magisch!

Hoch-Zeiten und Todesfälle

Ich habe nur das getan, was ich gut kann: von einem Tag zum nächsten leben, viel in die Stille gehen, genau hinspüren, was sich gut und stimmig anfühlt, mich mit Menschen umgeben, die mir gut tun und viel Zeit mit meinen Töchtern und meinen Herzensmenschen verbringen. Jeder Tag ist kostbar, das haben mir die tragischen und plötzlichen Todesfälle in meinem Umfeld dieses Jahr schmerzlich vor Augen geführt. Morgen kann es zu spät sein, heute ist der wichtigste Tag. Immer.

Musik, Meditieren und Schokolade

Und ja, ich habe mich wirklich voll reingehängt. Wahrscheinlich habe ich sogar mehr gearbeitet als zuvor, aber es hat sich nie so angefühlt. Einfach deswegen, weil ich vorranging das tue, was ich liebe. Und ungeliebte Tätigkeiten habe ich auf meine Weise angenehmer gestaltet: Küche putzen zu lauter Musik, Buchhaltung machen mit reichlich Lieblingsschoki, unangenehme Telefonate nach einer kurzen Meditation führen, Beziehungsthemen bei einem Ausflug in der Natur besprechen. Es darf auch leicht gehen.

2020 werde ich genau so weitermachen wie bisher: wünschend glücklich, mit offenem Herzen, furchtlos und zuversichtlich. Unsere Welt braucht Licht und Leichtigkeit, davon habe ich viel zu geben.

PS: Wünsche für Dein Jahr 2020 visualisieren kannst Du in unserer „Visionen.Werkstatt für Frauen“ am 26. Jänner in Wien.

 

 

 

 

 

 

 

 

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